Le Parti communiste francais (PCF), die Kommunistische Partei Frankreichs

Die PCF wurde 1920 beim Parteitag von Tours nach dem Auseinanderbrechen der «SFIO» gegründet. Die PCF ist mit mehr als 100 000 Mitgliedern die mitgliedstärkste kommunistische Partei Westeuropas und war an mehreren Regierungen beteiligt, unter anderem nach dem Wahlsieg des Sozialisten François Mitterrand zum Staatschef Frankreichs. Sie ist der Strömung des Eurokommunismus zuzurechnen in Abgrenzung zu den als realsozialistisch bezeichneten Parteien Osteuropas. 

Die PCF steht in Konkurrenz zu den Parteien wie der «Lutte Ouvrière», der «Nouveau Parti anticapitaliste» und der von Jean-Luc Mélenchon gegründeten Bewegung «La France insoumise». Ihre Wählerschaft wird zudem von der rechtsextremen Front Nation hofiert, die einen Teil ihrer Anhänger aus den Kreisen der Arbeiterklasse und ehemaliger Kommunisten schöpft. Innerparteilich zeichnet sich die Partei, die von Pierre Laurent angeführt wird, durch eine Vielzahl von Denkströmungen aus.

mal  am 1. Februar 2009 gegründet. Sie entstand aus ehemaligen Anhängern der sozialistischen Partei, denen der Kurs der PS nicht mehr links genug war, aus Bürgerrechts- und Umweltaktivisten sowie aus Kommunisten. Bis 2014 wurde die Partei von Jean-Luc Mélenchon, einst Trotzkist und Sozialist, zusammen mit der ehemaligen Grünen-Politikerin Martine Billard geführt.

Für die Europawahlen im Jahr 2009, den Regionalwahlen 2010 sowie den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2012 unterstütze sie die «Front de Gauche», eine Wahlplattform mit den Kommunisten. Seitdem bildet die Partei die zweitstärkste Kraft der Koalition, hinter den Kommunisten. Seit dem Rücktritt von Mélenchon und Billard wird die Partei von Éric Coquerel und Danielle Simonnet geführt. 

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